Workshops
Kostenfreie Qualifizierungsangebote für Frauen, nicht-binären Personen, trans Personen, inter Personen und agender Personen der Hochschule

Die kostenfreien Workshops des Female Scientists Networks bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Kompetenzprofil individuell zu stärken und aktiv die nächsten Schritte Ihres beruflichen Karriereweges zu gestalten.
Ansprechperson
Termine für 2026
Sexismus und Misogynie begegnen – Ein interaktiver Workshop für den Kontext Wissenschaft und Hochschule
Referentin: Pauline Seuß
27.10.2026, 10:00 – 16:00 Uhr
Der Soziologe Rolf Pohl sagt, wir leben in einer Gesellschaft, in der alles, was weiblich konnotiert wird, abgewehrt wird (vgl. Pohl, Rolf. 2019 (2004): Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Hannover. Offizin: 49).
In dieser Gesellschaft leben, lieben, lernen, arbeiten, studieren wir. Aber was genau steckt hinter Sexismus und Misogynie? Und wie kann ich mich dazu verhalten?
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten. Argumentationsstrategien werden vorgestellt und praktisch erprobt. Außerdem wird das Thema in einen Hochschulrahmen gesetzt. Alle Stränge folgen dem Ziel, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit alltäglicher Ungleichheit zu erlangen - sowohl theoretisch, wie auch in der Praxis.
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:*innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten.
Ein bestimmtes theoretisches Vorwissen ist dabei keine Voraussetzung.
Anmeldeschluss: 20.10.2026
Weitere Informationen zum Workshop “Sexismus und Misogynie begegnen”
Stressfrei studieren: Mentale Gesundheit im Fokus
Referentin: Ruth Dölemeyer
11.11.2026, jeweils 14:00 – 18:00 Uhr
Aufgrund der vielen Herausforderungen, die das Studium, der weitere Alltag, aber auch die (eigenen) Erwartungen mit sich bringen, erleben viele Studierende ein hohes Maß an Belastung. Dies entsteht insbesondere dann, wenn die persönlichen Ressourcen als nicht ausreichend zur Bewältigung der verschiedenen Herausforderungen angesehen werden. Es entstehen Stress, Überforderungserleben und Erschöpfungsgefühle, wodurch das Studium als Belastung erlebt und nicht mehr mit Freude und Motivation bewältigt werden kann.
In dem 4-stündigen Workshop sollen belastende Faktoren von Studium, Alltag und (eigenen und fremden) Erwartungen diskutiert und Strategien für einen verbesserten Umgang mit diesen erarbeitet werden. Dazu werden neben einem moderierten Austausch verschiedene Resilienzfaktoren und Strategien zum Umgang mit Stress im Studienalltag vorgestellt und getestet. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden ihr Gefühl von Handlungsfähigkeit stärken und Strategien zur Verfügung haben, mit den Herausforderungen von Aufgabenfülle und anderen Ansprüchen umzugehen.
Anmeldeschluss: 05.11.2026
Vergangene Workshops
Schlagfertigkeits- und Argumentationstraining für (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen
Referentin: Andrea Dufner
Di, 14. Mai 2024 von 09:00–16:30 Uhr
Um auf Fragen wie z.B. "Wie kann ich meine Position vertreten und durchsetzen?" oder "Wie gehe ich mit unpassenden Bemerkungen oder verbalen Angriffen um?" passend reagieren zu können, werden im Workshop neben Schlagfertigkeits- und Argumentationstechniken auch das individuelle Vertrauen in die eigene Kommunikation gestärkt. Dabei lernen die Teilnehmerinnen, eine natürliche Akzeptanz und Gesprächssouveränität zu entwickeln sowie zu stabilisieren, um im rhetorischen Miteinander Grenzen zu setzen.
Selbstbewusst arbeiten und handeln - wie ich mit der Angst vor dem Versagen umgehen kann
Referentin: Ruth Dölemeyer
Do, 27.06.2024 von 09:00–12:30 Uhr
Viele Frauen erleben trotz ihrer umfangreichen Qualifikationen und ihrer bisherigen Erfolge immer wieder starke Zweifel an ihren Fähigkeiten. In dem Workshops sollen die Denkmuster und Verhaltensweisen, die diese Zweifel aufrechterhalten, gemeinsam hinterfragt und realistische Alternativen entwickelt werden. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeiten anerkennen, kritische Rückmeldungen als Möglichkeit zur Entwicklung und nicht als Zeichen des Versagens sehen und Erfolge sich selbst zuschreiben können.
Seeing beyond. Machtspiele und mikropolitische Kompetenz in der Wissenschaft
Referentin: Dr.in Sabrina Walter
Do, 24. Oktober 2024 von 09:00–15:30 Uhr
Die Arbeit im Forschungskontext geht häufig mit einem hohen Leistungsdruck und mit Konkurrenz einher. In dieser Stimmung sind Menschen dazu verleitet, sich auf mikropolitische Strategien und offene Machtspiele zu verlegen. Basierend auf den eigenen Erfahrungen erhalten die Teilnehmerinnen im Workshop Impulse, um Machtspiele in der Wissenschaft besser zu erkennen, sich die eigene Kontrolle und Selbstsicherheit zurückzuholen und gleichzeitig im Wissenschaftsalltag souverän und strategisch reagieren zu können.
Souveräne Selbstpräsentation - Überzeugen durch Stimme, Ausdruck und Körpersprache
Referentin: Nina Severin
Fr, 08. November 2024 von 10:00–17:00 Uhr
An der Hochschule und im beruflichen Kontext gewinnt ein überzeugendes Auftreten bei Präsentationen, Vorträgen und vor Gruppen immer mehr an Bedeutung. Vor vielen Menschen zu sprechen, kann jedoch verunsichern und vor unterschiedliche Herausforderungen stellen. Aus diesem Grund ist das vorrangige Ziel dieses Workshops, den Teilnehmerinnen greifbare Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, damit sie zuversichtlich, präsent, souverän und mit einer klaren, kraftvollen Stimme Auftrittssituationen meistern können.
Kommunikation, Kooperation und Konfliktmanagement - Konflikte aktiv angehen und klären
Referentin: Dr.in Kathrin Carl
Do, 06. November 2025 von 09:00-16:00 Uhr
In unserem beruflichen (und privaten) Alltag findet ständig Kommunikation und Interaktion statt, sei es mit Kolleginnen und Kollegen, der Chefin oder dem Chef, Studierenden und vielen Anderen. Wenn Menschen miteinander arbeiten, ist es völlig normal, dass es auch zu Missverständnissen und Konflikten kommt. Zu leicht stoßen verschiedene Interessen, Vorstellungen oder Bedürfnisse aufeinander. Entscheidend ist dabei immer, wie mit Konflikten umgegangen wird. In diesem Workshop werden typische Konfliktsituationen analysiert, das eigene Konfliktverhalten reflektiert und Strategien für eine konstruktive, lösungsorientierte Gesprächsführung entwickelt.
Karriere in der Wissenschaft: Strukturen verstehen, Strategien entwickeln, konkrete Schritte planen
Referentin: Annika Bartsch
Mo, 10. November 2025 von 09:00-13:00 Uhr
Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über das akademische System in Deutschland zu erhalten und verschiedene wissenschaftliche Karrierewege kennenzulernen. Wir erfahren die Anforderungen an eine wissenschaftliche Karriere und wie wir uns frühzeitig strategisch darauf vorbereiten können. Der Workshop sensibilisiert uns für gender- und herkunftsspezifische Herausforderungen und bietet einen sicheren Raum zum Erfahrungsaustausch.
Neurodivergent studieren – Strategien & Sichtbarkeit für alle an der HTWK Leipzig
Ein Workshop für Betroffene, Verbündete und Interessierte
Referent*in: Lars Bönsch, dey/deren
Donnerstag, 13. November 2025 von 10:00–16:00 Uhr (mit langen und ausreichenden Pausen)
Was bedeutet es eigentlich, neurodivergent zu sein? Wie unterscheiden sich “eine Autismusspektrumsstörung haben” und "autistisch sein“? Warum scheitern viele brillante Menschen nicht am Studium – sondern an dessen Strukturen? Und weshalb erhalten Mädchen und FLINTA* so selten eine Diagnose?
In diesem interaktiven Workshop nehmen wir Studium und Berufsleben aus einer neurodivergenten und neuroqueeren Perspektive unter die Lupe. Gemeinsam schaffen wir Raum für Austausch, Information und Empowerment. Themen sind u. a.:
- Unsichtbare Barrieren an der HTWK erkennen und abbauen
- Alltagsstrategien und Selbstorganisation für neurodivergente Studierende
- Intersektionale Diskriminierung von neurodivergenten FLINTA*
- Sensibilisierung für Lehrende und Mitarbeitende
- Wege zu Diagnostik und Therapie
Mental stark durch den (Arbeits-)Alltag
in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse
Referentin: Ruth Dölemeyer (sie/ihr)
16.September 2025 von 09:00 - 12:30 Uhr
Aufgrund der hohen Ansprüche, die die Arbeit im Hochschulkontext, der weitere Alltag, aber auch die eigenen Erwartungen mit sich bringen, erleben viele Frauen ihre Arbeit als belastend. Ein Gefühl von Belastung entsteht insbesondere dann, wenn die eigenen Ressourcen als nicht ausreichend zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen angesehen werden. Es entstehen Stress, Überforderungserleben und Erschöpfungsgefühle, welche es uns erschweren, unsere Arbeit mit Freude und Motivation zu bewältigen.
Versagens- und Prüfungsangst
Versagens- und Prüfungsangst
Referent*in: Beatrix Stark
04.Februar 2026, 10:00 Uhr - 12:30 Uhr
Kurz vor der Prüfungsphase bietet dieser Workshop die Gelegenheit, Prüfungsangst besser zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um entspannt und selbstsicher in Prüfungssituationen zu gehen. Mit praktischen Übungen zu Gedanken, Körperreaktionen und Motivation kannst du neue Wege im Umgang mit deiner Angst ausprobieren.
Mental stark durch den (Arbeits-)Alltag
Mental stark durch den (Arbeits-)Alltag
in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse
Referentin: Ruth Dölemeyer (sie/ihr)
Dienstag, 03. Februar 2026 von 09:00 - 13:00 Uhr
Aufgrund der hohen Ansprüche, die die Arbeit im Hochschulkontext, der weitere Alltag, aber auch die eigenen Erwartungen mit sich bringen, erleben viele Frauen ihre Arbeit als belastend. Ein Gefühl von Belastung entsteht insbesondere dann, wenn die eigenen Ressourcen als nicht ausreichend zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen angesehen werden. Es entstehen Stress, Überforderungserleben und Erschöpfungsgefühle, welche es uns erschweren, unsere Arbeit mit Freude und Motivation zu bewältigen.
Weitere Informationen zum Workshop "Mental stark durch den "(Arbeits-)Alltag
Präsenz und Stimme für FLINTA*-Personen
Präsenz und Stimme für FLINTA*-Personen
Referentin: Lisa Flachmeyer (sie/ihr)
Dienstag, 24. Februar 2026 von 10:00–17:00 Uhr
Das Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, kann mitunter herausfordernd sein! Auch wenn ich fachlich kompetent bin, gelingt es mir vielleicht nicht immer, Inhalte so mitzuteilen, dass sie auch in meinem Sinne gehört und aufgenommen werden. In diesem Workshop beschäftigen wir uns daher mit den Fragen: Was ist überhaupt 'Präsenz'? Was strahle ich aus? Welche Rolle spielen Atem, Stimme und Haltung, wenn es um 'präsentes Auftreten' geht? Und schließlich natürlich: Was kann ich tun, um meine ganz eigene, authentische Art, aufzutreten und zu sprechen, zu finden oder weiterzuentwickeln?
Dieser Workshop richtet sich speziell an FLINTA*-Personen*. Wir nähern uns unseren Fragestellungen mit dem Prinzip: Lernen durch Erfahren!
Weitere Informationen zum Workshop “Präsenz und Stimme für FLINTA'-Personen”
Wendo Workshop Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für FLINTA* Studierende
Wendo Workshop Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für FLINTA* Studierende
04. + 05.12. 2025, 13:00-18:00 Uhr
Du suchst einen Weg, um Dich besser in unangenehmen Situationen zu wehren, Grenzen zu setzen und zu zeigen, was Du willst und was nicht?
- Im Kurs erarbeiten wir in vertraulicher Atmosphäre wirkungsvolle Handlungsstrategien, um Grenzüberschreitungen und Übergriffen entschlossen entgegenzuwirken.
- Eure Trainer*in hat eine 2 ½-jährige Fortbildung nach den Standards des Bundesfachverbandes fem. Selbstbehauptung & Selbstverteidigung absolviert & nimmt zur Qualitätssicherung regelmäßig an themenspezifischen Fortbildungen zu Intersektionalität & Trauma, Intervisionen &bundesweiten Vernetzungstreffen teil
- Mehr Infos unter: @selbstbehauptung.leipzig
Persönlich wachsen – Gesellschaft und Hochschule gestalten: Ein (Karriere)- Weg mit den Inner Development Goals
„[…]Wir sind schließlich überzeugt, dass jeder vernünftige Versuch, einen dauerhaften Gleichgewichtszustand durch geplante Maßnahmen herbeizuführen, letztlich nur bei grundsätzlicher Änderung der Wert- und Zielvorstellungen des Einzelnen, der Völker und auf der Weltebene von Erfolg gekrönt sein wird. ("Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit." Stuttgart 1972, Hrsg. Meadows, Dennis).
Diese Forderung nach der Änderung der individuellen Werte und Ziele im Kontext von Nachhaltigkeitsüberlegungen bzw. der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen ist mehr als 50 Jahre alt. Kürzlich ist mit der Entwicklung der "Inner Developments Goals" - der Inneren Entwicklungsziele - dieser Blick auf die Bedeutung der persönlichen Entwicklung im Zusammenhang globaler Entwicklungen wieder aufgegriffen worden. Die IDGs sind ein Komplementär zu den SDG, den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN. Die IDGs bieten einen relativ offen formulierten Rahmen für innere Entwicklungsdimensionen.
Im dreiteiligen Workshop beschäftigen wir uns detaillierter mit den IDGs, und arbeiten exemplarisch an selbst gewählten Aspekten der persönlichen Entwicklung. Dies dient uns als Basis um dann gemeinsam zu erarbeiten, welche Möglichkeiten wir in unserer Tätigkeit an der Hochschule haben, die IDGs für uns und auch in unserem Umfeld sinnvoll zu nutzen.
Der Workshop ist als gemeinsamer Raum zur Ideengenerierung gedacht. Neben inhaltlichem Input seitens der Workshopleitung werden wir vieles gemeinsam als Gruppe erarbeiten. Wir verwenden Lehr-Lern-Methoden aus dem IDG-Toolkit und verwandte Methoden transformativen Lernens. Daher ist Ihre aktive Teilnahme an allen Workshopteilen (synchron und asynchron) essentiell.
Lernziele:
Die Teilnehmenden
- können die Inner Development Goals beschreiben und deren Bedeutung für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung erläutern.
- wählen ein persönliches Entwicklungsziel anhand der IDGs und beschäftigen sich mit diesem durch gezielte Anwendung von Methoden des transformativen Lernens
- haben Methoden des transformativen Lernens erlebt und reflektiert.
- diskutieren und bewerten Anwendungsmöglichkeiten der IDGs an der Hochschule und reflektieren deren Potenziale sowie Herausforderungen.
- entwickeln erste konkrete Ideen zur Integration der IDGs in ihrem täglichen Leben und skizzieren entsprechende Umsetzungsschritte.
Inhalt:
- Die Inner Development Goals, Übersicht, Ursprung, Kritik
- Eigene Entwicklungsoptionen erörtern
- Die IDGs und Hochschule: Möglichkeiten und Grenzen
- IDGs ins tägliche Leben, in die tägliche Arbeit integrieren
Embody Social Justice – Mit Körper und Geist in einer gewaltfreieren Welt
In diesem Workshop erkunden wir, wie soziale Gerechtigkeit nicht nur gedacht, sondern auch gefühlt und im eigenen Körper erlebt werden kann. Wir fragen uns: Wie wirken gesellschaftliche Ungleichheiten – zum Beispiel Rassismus, Klassismus, Ableismus oder Sexismus – auf unsere Körper, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Welche Spuren hinterlässt soziale Ungerechtigkeit in unserem Nervensystem? Und wie trennt sie uns von anderen Menschen, der Natur und unseren eigenen Ressourcen?
Gerade an Hochschulen ist es wichtig, soziale Gerechtigkeit nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch körperlich und emotional zu begreifen. Universitäten sind selbst Teil von gesellschaftlichen Systemen, die von Machtverhältnissen geprägt sind – durch koloniale Geschichten, patriarchale Strukturen und elitäre Ausschlüsse. Diese zeigen sich unter anderem in ungleichem Zugang zu Studienplätzen, diskriminierenden Bewertungssystemen, akademischer Sprache, fehlender Barrierefreiheit, Hierarchien zwischen Lehrenden und Lernenden und wenig Raum für emotionale oder körperliche Prozesse.
Diese Strukturen wirken nicht nur auf Menschen, die diskriminiert werden. Auch privilegierte Menschen verlieren durch ihre Distanz zur eigenen Körperwahrnehmung oft den Zugang zu echter Verbindung – mit sich selbst und anderen. Das kann Lernen, Mitgefühl und gemeinsames Handeln erschweren.
Embodied Social Justice (verkörperte soziale Gerechtigkeit) ist ein Ansatz, der Kopf, Herz und Körper miteinander verbindet. Wenn wir lernen, auf unseren Körper zu hören, unsere Emotionen ernst zu nehmen und unsere Geschichte zu spüren, entstehen Räume für echtes, sicheres Miteinander – auf Augenhöhe und mit mehr Mitgefühl.
Im Workshop arbeiten wir mit verschiedenen Methoden:
- einfache Körper- und Atemübungen zur Selbstwahrnehmung und Regulation
- Reflexionsarbeit zu Erfahrungen mit Ungerechtigkeiten
- Austausch in kleinen Gruppen
- geführte Meditationen
- Vorfahrenarbeit
- kollektive Rituale zur Stärkung von Verbindung und Vertrauen
Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen wollen – mit dem ganzen Selbst: Kopf, Herz und Körper.
Ideen, Vorschläge, Wünsche?
Haben Sie...
- Fragen zum Programm
- Ideen, Anregungen, Wünsche, welche Workshopthemen geplant oder welche Referentinnen eingeladen werden sollten
- allgemeine Vorschläge zum Ablauf, Durchführung, Evaluation der Workshops
Dann schreiben Sie eine E-Mail an die Projektkoordinatorin des Female Scientists Networks fsn (at) htwk-leipzig.de oder rufen Sie an unter 0341 3076 6234.
Zu Ihrer Teilnahme
Zugänglichkeit
Wir bemühen uns darum, Ihnen eine bestmögliche und einschränkungsfreie Teilnahme an unseren Veranstaltung zu ermöglichen. Wenn Sie weitere Informationen, Hilfe und Unterstützung benötigen, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir können diese Unterstützungsangebote jedoch nicht in jedem Fall garantieren.
Rollstuhlzugänglichkeit
Grundsätzlich verfügt die HTWK Leipzig über barrierearme Zugänge, sollten Sie für eine unserer Veranstaltungen einen rollstuhlgerechten Zutritt oder andere Angaben benötigen, kontaktieren Sie uns bitte vorab.
Kinderbetreuung
Sollte der Bedarf zur Kinderbetreuung bestehen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an und kontaktieren die Projektkoordination so früh wie möglich per E-Mail an fsn (at) htwk-leipzig.de.
Weitere Angebote der HTWK Leipzig
→ Workshops für Studierende
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Dann schau dich noch einmal im weiteren Workshop Angebot der HTWK um. Die HTWK Leipzig bietet zahlreiche Möglichkeiten sich in Workshops weiter und fortzubilden.

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→ Ment4Science
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Ment4Science unterstützt promotionsinteressierte Masterstudentinnen und Mitarbeiterinnen der HTWK Leipzig mit Peermentoring und erfahrener Begleitung, um den Karriereweg strategisch zu planen und die Promotion erfolgreich anzugehen.

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