Workshops
Kostenfreie Qualifizierungsangebote für Frauen, nicht-binären Personen, trans Personen, inter Personen und agender Personen der Hochschule

Die kostenfreien Workshops des Female Scientists Networks bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Kompetenzprofil individuell zu stärken und aktiv die nächsten Schritte Ihres beruflichen Karriereweges zu gestalten.
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Ansprechperson
Termine für 2025
Wendo* Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für FLINTA* Studierende
Referent*in: Widi Wiedemann
04.12.2025 & 05.12.2025, 13:00 - 18:00 Uhr
Du suchst einen Weg, um Dich besser in unangenehmen Situationen zu wehren, Grenzen zu setzen und zu zeigen, was Du willst und was nicht?
- Selbstbehauptung, Selbstermächtigung & Entschlossenheit
- Empowernder Support bei alltäglichen Belästigungs- & Übergriffsituationen
- Sensibilisierung / Stärkung eigener Grenzen
- Bauchgefühl / Intuition
- Übungen zu Stimmeinsatz / Körpersprache
- Körpertechniken zur Abwehr (z. B. Tritt-, Schlag- & Befreiungstechniken)
- Atem- & Entspannungsübungen
- Input und solidarischer Austausch über Gewaltstrukturen
Anmeldeschluss: 29.11.2025
Präsenz und Stimme für FLINTA*-Personen
Referentin: Lisa Flachmeyer (sie/ihr)
Dienstag, 24. Februar 2026 von 10:00–17:00 Uhr
Das Umfeld, in dem wir uns täglich bewegen, kann mitunter herausfordernd sein! Auch wenn ich fachlich kompetent bin, gelingt es mir vielleicht nicht immer, Inhalte so mitzuteilen, dass sie auch in meinem Sinne gehört und aufgenommen werden. In diesem Workshop beschäftigen wir uns daher mit den Fragen: Was ist überhaupt 'Präsenz'? Was strahle ich aus? Welche Rolle spielen Atem, Stimme und Haltung, wenn es um 'präsentes Auftreten' geht? Und schließlich natürlich: Was kann ich tun, um meine ganz eigene, authentische Art, aufzutreten und zu sprechen, zu finden oder weiterzuentwickeln?
Dieser Workshop richtet sich speziell an FLINTA*-Personen*. Wir nähern uns unseren Fragestellungen mit dem Prinzip: Lernen durch Erfahren!
Anmeldeschluss: 16.02.2026
Sexismus und Misogynie begegnen – Ein interaktiver Workshop für den Kontext Wissenschaft und Hochschule
Der Soziologe Rolf Pohl sagt, wir leben in einer Gesellschaft, in der alles, was weiblich konnotiert wird, abgewehrt wird (vgl. Pohl, Rolf. 2019 (2004): Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen. Hannover. Offizin: 49).
In dieser Gesellschaft leben, lieben, lernen, arbeiten, studieren wir. Aber was genau steckt hinter Sexismus und Misogynie? Und wie kann ich mich dazu verhalten?
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten. Argumentationsstrategien werden vorgestellt und praktisch erprobt. Außerdem wird das Thema in einen Hochschulrahmen gesetzt. Alle Stränge folgen dem Ziel, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit alltäglicher Ungleichheit zu erlangen - sowohl theoretisch, wie auch in der Praxis.
Ob im familiären Umfeld oder am Arbeitsplatz, in Freund:*innenkreisen oder auf dem Weg zum Supermarkt - wir werden ständig mit antifeministischen Aussagen, sexistischem Verhalten oder misogynen Haltungen konfrontiert und müssen uns deshalb meisten fremdbestimmt dazu verhalten. Als niedrigschwelliger Workshop geht es zunächst darum, die Begriffe Sexismus, Misogynie und Antifeminismus zu definieren und für die eigene Haltung selbstreflexiv zu sensibilisieren – denn alle Menschen können sich sexistisch, misogyn und antifeministisch verhalten.
Ein bestimmtes theoretisches Vorwissen ist dabei keine Voraussetzung.
Anmeldeschluss: 06.11.2026
Mental stark durch den (Arbeits-)Alltag
in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse
Referentin: Ruth Dölemeyer (sie/ihr)
Dienstag, 03. Februar 2026 von 09:00 - 13:00 Uhr
Aufgrund der hohen Ansprüche, die die Arbeit im Hochschulkontext, der weitere Alltag, aber auch die eigenen Erwartungen mit sich bringen, erleben viele Frauen ihre Arbeit als belastend. Ein Gefühl von Belastung entsteht insbesondere dann, wenn die eigenen Ressourcen als nicht ausreichend zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen angesehen werden. Es entstehen Stress, Überforderungserleben und Erschöpfungsgefühle, welche es uns erschweren, unsere Arbeit mit Freude und Motivation zu bewältigen.
Anmeldeschluss: 25.01.2026
Embody Social Justice - Mit Körper und Geist in einer gewaltfreieren Welt
Referent*in: Trang/Taya Nguyen (sie/they/keine Pronomen)
Dienstag, 21.04.2026 & 05.05.2026, jeweils 09:00 – 13:00 Uhr
In diesem Workshop erkunden wir, wie soziale Gerechtigkeit nicht nur gedacht, sondern auch gefühlt und im eigenen Körper erlebt werden kann. Wir fragen uns: Wie wirken gesellschaftliche Ungleichheiten – zum Beispiel Rassismus, Klassismus, Ableismus oder Sexismus – auf unsere Körper, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Welche Spuren hinterlässt soziale Ungerechtigkeit in unserem Nervensystem? Und wie trennt sie uns von anderen Menschen, der Natur und unseren eigenen Ressourcen?
Gerade an Hochschulen ist es wichtig, soziale Gerechtigkeit nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch körperlich und emotional zu begreifen. Universitäten sind selbst Teil von gesellschaftlichen Systemen, die von Machtverhältnissen geprägt sind – durch koloniale Geschichten, patriarchale Strukturen und elitäre Ausschlüsse. Diese zeigen sich unter anderem in ungleichem Zugang zu Studienplätzen, diskriminierenden Bewertungssystemen, akademischer Sprache, fehlender Barrierefreiheit, Hierarchien zwischen Lehrenden und Lernenden und wenig Raum für emotionale oder körperliche Prozesse.
Im Workshop arbeiten wir mit verschiedenen Methoden:
- einfache Körper- und Atemübungen zur Selbstwahrnehmung und Regulation
- Reflexionsarbeit zu Erfahrungen mit Ungerechtigkeiten
- Austausch in kleinen Gruppen
- geführte Meditationen
- Vorfahrenarbeit
- kollektive Rituale zur Stärkung von Verbindung und Vertrauen
Anmeldeschluss: 14.04.2026
Vergangene Workshops
Schlagfertigkeits- und Argumentationstraining für (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen
Referentin: Andrea Dufner
Di, 14. Mai 2024 von 09:00–16:30 Uhr
Um auf Fragen wie z.B. "Wie kann ich meine Position vertreten und durchsetzen?" oder "Wie gehe ich mit unpassenden Bemerkungen oder verbalen Angriffen um?" passend reagieren zu können, werden im Workshop neben Schlagfertigkeits- und Argumentationstechniken auch das individuelle Vertrauen in die eigene Kommunikation gestärkt. Dabei lernen die Teilnehmerinnen, eine natürliche Akzeptanz und Gesprächssouveränität zu entwickeln sowie zu stabilisieren, um im rhetorischen Miteinander Grenzen zu setzen.
Selbstbewusst arbeiten und handeln - wie ich mit der Angst vor dem Versagen umgehen kann
Referentin: Ruth Dölemeyer
Do, 27.06.2024 von 09:00–12:30 Uhr
Viele Frauen erleben trotz ihrer umfangreichen Qualifikationen und ihrer bisherigen Erfolge immer wieder starke Zweifel an ihren Fähigkeiten. In dem Workshops sollen die Denkmuster und Verhaltensweisen, die diese Zweifel aufrechterhalten, gemeinsam hinterfragt und realistische Alternativen entwickelt werden. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeiten anerkennen, kritische Rückmeldungen als Möglichkeit zur Entwicklung und nicht als Zeichen des Versagens sehen und Erfolge sich selbst zuschreiben können.
Seeing beyond. Machtspiele und mikropolitische Kompetenz in der Wissenschaft
Referentin: Dr.in Sabrina Walter
Do, 24. Oktober 2024 von 09:00–15:30 Uhr
Die Arbeit im Forschungskontext geht häufig mit einem hohen Leistungsdruck und mit Konkurrenz einher. In dieser Stimmung sind Menschen dazu verleitet, sich auf mikropolitische Strategien und offene Machtspiele zu verlegen. Basierend auf den eigenen Erfahrungen erhalten die Teilnehmerinnen im Workshop Impulse, um Machtspiele in der Wissenschaft besser zu erkennen, sich die eigene Kontrolle und Selbstsicherheit zurückzuholen und gleichzeitig im Wissenschaftsalltag souverän und strategisch reagieren zu können.
Souveräne Selbstpräsentation - Überzeugen durch Stimme, Ausdruck und Körpersprache
Referentin: Nina Severin
Fr, 08. November 2024 von 10:00–17:00 Uhr
An der Hochschule und im beruflichen Kontext gewinnt ein überzeugendes Auftreten bei Präsentationen, Vorträgen und vor Gruppen immer mehr an Bedeutung. Vor vielen Menschen zu sprechen, kann jedoch verunsichern und vor unterschiedliche Herausforderungen stellen. Aus diesem Grund ist das vorrangige Ziel dieses Workshops, den Teilnehmerinnen greifbare Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, damit sie zuversichtlich, präsent, souverän und mit einer klaren, kraftvollen Stimme Auftrittssituationen meistern können.
Kommunikation, Kooperation und Konfliktmanagement - Konflikte aktiv angehen und klären
Referentin: Dr.in Kathrin Carl
Do, 06. November 2025 von 09:00-16:00 Uhr
In unserem beruflichen (und privaten) Alltag findet ständig Kommunikation und Interaktion statt, sei es mit Kolleginnen und Kollegen, der Chefin oder dem Chef, Studierenden und vielen Anderen. Wenn Menschen miteinander arbeiten, ist es völlig normal, dass es auch zu Missverständnissen und Konflikten kommt. Zu leicht stoßen verschiedene Interessen, Vorstellungen oder Bedürfnisse aufeinander. Entscheidend ist dabei immer, wie mit Konflikten umgegangen wird. In diesem Workshop werden typische Konfliktsituationen analysiert, das eigene Konfliktverhalten reflektiert und Strategien für eine konstruktive, lösungsorientierte Gesprächsführung entwickelt.
Karriere in der Wissenschaft: Strukturen verstehen, Strategien entwickeln, konkrete Schritte planen
Referentin: Annika Bartsch
Mo, 10. November 2025 von 09:00-13:00 Uhr
Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über das akademische System in Deutschland zu erhalten und verschiedene wissenschaftliche Karrierewege kennenzulernen. Wir erfahren die Anforderungen an eine wissenschaftliche Karriere und wie wir uns frühzeitig strategisch darauf vorbereiten können. Der Workshop sensibilisiert uns für gender- und herkunftsspezifische Herausforderungen und bietet einen sicheren Raum zum Erfahrungsaustausch.
Neurodivergent studieren – Strategien & Sichtbarkeit für alle an der HTWK Leipzig
Ein Workshop für Betroffene, Verbündete und Interessierte
Referent*in: Lars Bönsch, dey/deren
Donnerstag, 13. November 2025 von 10:00–16:00 Uhr (mit langen und ausreichenden Pausen)
Was bedeutet es eigentlich, neurodivergent zu sein? Wie unterscheiden sich “eine Autismusspektrumsstörung haben” und "autistisch sein“? Warum scheitern viele brillante Menschen nicht am Studium – sondern an dessen Strukturen? Und weshalb erhalten Mädchen und FLINTA* so selten eine Diagnose?
In diesem interaktiven Workshop nehmen wir Studium und Berufsleben aus einer neurodivergenten und neuroqueeren Perspektive unter die Lupe. Gemeinsam schaffen wir Raum für Austausch, Information und Empowerment. Themen sind u. a.:
- Unsichtbare Barrieren an der HTWK erkennen und abbauen
- Alltagsstrategien und Selbstorganisation für neurodivergente Studierende
- Intersektionale Diskriminierung von neurodivergenten FLINTA*
- Sensibilisierung für Lehrende und Mitarbeitende
- Wege zu Diagnostik und Therapie
Mental stark durch den (Arbeits-)Alltag
in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse
Referentin: Ruth Dölemeyer (sie/ihr)
16.September 2025 von 09:00 - 12:30 Uhr
Aufgrund der hohen Ansprüche, die die Arbeit im Hochschulkontext, der weitere Alltag, aber auch die eigenen Erwartungen mit sich bringen, erleben viele Frauen ihre Arbeit als belastend. Ein Gefühl von Belastung entsteht insbesondere dann, wenn die eigenen Ressourcen als nicht ausreichend zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen angesehen werden. Es entstehen Stress, Überforderungserleben und Erschöpfungsgefühle, welche es uns erschweren, unsere Arbeit mit Freude und Motivation zu bewältigen.
Ideen, Vorschläge, Wünsche?
Haben Sie...
- Fragen zum Programm
- Ideen, Anregungen, Wünsche, welche Workshopthemen geplant oder welche Referentinnen eingeladen werden sollten
- allgemeine Vorschläge zum Ablauf, Durchführung, Evaluation der Workshops
Dann schreiben Sie eine E-Mail an die Projektkoordinatorin des Female Scientists Networks fsn (at) htwk-leipzig.de oder rufen Sie an unter 0341 3076 6234.
Zu Ihrer Teilnahme
Zugänglichkeit
Wir bemühen uns darum, Ihnen eine bestmögliche und einschränkungsfreie Teilnahme an unseren Veranstaltung zu ermöglichen. Wenn Sie weitere Informationen, Hilfe und Unterstützung benötigen, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir können diese Unterstützungsangebote jedoch nicht in jedem Fall garantieren.
Rollstuhlzugänglichkeit
Grundsätzlich verfügt die HTWK Leipzig über barrierearme Zugänge, sollten Sie für eine unserer Veranstaltungen einen rollstuhlgerechten Zutritt oder andere Angaben benötigen, kontaktieren Sie uns bitte vorab.
Kinderbetreuung
Sollte der Bedarf zur Kinderbetreuung bestehen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an und kontaktieren die Projektkoordination so früh wie möglich per E-Mail an fsn (at) htwk-leipzig.de.
→ Workshops für Studierende
Nicht das richtige Angebot dabei?
Dann schau dich noch einmal im weiteren Workshop Angebot der HTWK um. Die HTWK Leipzig bietet zahlreiche Möglichkeiten sich in Workshops weiter und fortzubilden.


- Telefon:
- +49 341 3076-6155
→ Ment4Science
Du bist dir noch gar nicht sicher, ob eine Promotion der richtige Weg für dich ist? Dann hilft dir unser Format Ment4Science weiter!
Ment4Science unterstützt promotionsinteressierte Masterstudentinnen und Mitarbeiterinnen der HTWK Leipzig mit Peermentoring und erfahrener Begleitung, um den Karriereweg strategisch zu planen und die Promotion erfolgreich anzugehen.


- Telefon:
- +49 341 3076-6117
